Dienstag, 28. Januar 2014

[Rezi] Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

Der Tag, an dem ein Wal durch London schwammDie Geschichte um Anna hat durchaus kraftvolle Worte und ist für mich oft lyrisch angehaucht. Allerdings ist mir das Thema zu traurig und der Roman hat mich nicht richtig mitgerissen, deshalb konnte ich nur 3 Punkte vergeben. Mir gefällt auch der Schreibstil nicht, mit den vielen Listen und Einzelwörtern, aber das macht wohl die Figur Anna aus. Ich denke, es ist einfach eine persönliche Sache, ob man sowas mag oder nicht.
Ansonsten ist das Ganze eine tolle Beschreibung der Demenz (Oder von Alzheimer? Gibt´s da Unterschiede?).  Die Sprünge zwischen "alter Anna", "junger Anna auf der Insel" und "ca. 40-jähriger in London" waren mir oft etwas zu schnell und verwirrend. Noch dazu kommt ihr die Realität abhanden, was einem einen sehr guten Einblick in die Krankheit bietet, aber das Buch oft schwierig zu verstehen machte.
Der Roman war interessant, aber mich zieht sowas runter und mir gefiel im Gesamten die Art, wie das Buch geschrieben ist, nicht wirklich gut.

Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

Selja Ahava , Stefan Moster
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Mare Verlag, 04.02.2014
ISBN 9783866481824
Genre: Romane

20,- €
Bewertung: 3 von 5 Sternen
 

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