Montag, 20. Juli 2020

»Das Gartenzimmer« von Andreas Schäfer

Die »Villa Rosen«, ein neoklassizistisches Landhaus, wird 1908 von dem noch unbekannten Architekten Max Taubert für einen Professor Adam Rosen und seine Frau Elsa entworfen. Bald schon sollte der junge Architekt zu Weltruhm gelangen.

Als Frieder und Hannah Lekebusch Mitte der Neunzigerjahre das Haus am Rande des Berliner Grunewalds entdecken, erliegen sie seinem verwunschenen Charme. In einer aufwendigen Restaurierung stellen sie den Originalzustand des Hauses wieder her, und schnell wird die neu erstrahlende Villa als »Kleinod der Vormoderne« zum Pilgerort für Taubert-Fans, Künstler*innen und einflussreiche Journalist*innen. Und mehr und mehr zum Spielball der Interessen. Sie wollten den alten Geist des Hauses wiedererwecken, doch mit den Auswirkungen des Ruhms und dem langen Schatten der Vergangenheit haben die Lekebuschs nicht gerechnet.

Kunst, Moral, privates Glück und Politik: ›Das Gartenzimmerspannt einen Bogen von der Aufbruchsstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über die Weimarer Republik und die Herrschaft der Nationalsozialisten bis in die Gegenwart und erzählt fesselnd vom Schicksal eines Hauses und dem Leben derer, die sich seiner sirenenhaften Wirkung nicht entziehen können.  

Meine Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen, es war mal was anderes. Da ich mich zur Zeit für Kunst interessiere, war es sehr passend.
Der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte des Hauses spannend. Die Protagonisten waren mir allerdings nicht alle ganz sympathisch, aber das ist immer Geschmackssache. Anfangs hatte ich etwas Probleme mit den Sprüngen zwischen den Zeitebenen und dem Wechsel der Personen, aber daran gewöhnt man sich. Das Ende war auch etwas überraschend, aber doch passend.

Dumont Verlag, 21.07.2020, 22 €
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Sonntag, 16. Juni 2019

Plastikfrei leben

Die Fridays for Future-Bewegung hat mich in den letzten Monaten immer mal wieder genervt, weil die Schülerinnen und Schüler so laut vor meinem Bürofenster protestiert haben. Aber sie haben auch etwas in mir angestoßen, das mich nicht losgelassen hat. Immer und immer wieder stoße ich auf Umweltthemen, plastikfreies Leben, Recup-Becher usw.
Und endlich hat es Klick gemacht und ich habe angefangen, Dinge umzusetzen. Nach und nach werde ich auf immer mehr Plastik verzichten - für die Umwelt, aber auch für meine Gesundheit. Denn dass Stoffe aus dem Plastik in meinen Körper gelangen, kann einfach nicht gesund sein. 
Ich habe einiges dazu gelesen (online und auch in Büchern) und mich in Plastikfrei-Läden umgesehen. Manches mag einem zunächst teurer erscheinen als herkömmliche Produkte, aber letztlich spart man tatsächlich Geld. Vieles kauft man nämlich nur 1x und kann es dann immer wieder benutzen. Und dass wirklich jede und jeder einzelne was tun muss, ist klar. Leider geht es nicht, dass wir unseren Lebensstil so beibehalten können. Auch ich muss mich umstellen, obwohl es natürlich bequemer ist, so weiter zu machen. Geht aber nicht mehr lange gut. Denn wenn wir so weiter mit unserer Erde umgehen, ist sie demnächst wirklich unwiderbringlich zerstört. Und wo sollen wir dann leben? Auf dem Mars?
Wir müssen uns an den Naturvölkern orientieren, die mit der (Mutter) Erde leben und achtsam mit ihr umgehen. Wir müssen das Fliegen einstellen, denn das ist der größte Klimakiller. Weniger oder gar kein Fleisch mehr essen. Plastik aus unserem Leben verbannen, quasi so leben, wie noch unsere Großeltern. Und das geht.

Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima

"Greta Thunberg, die junge Klimaaktivistin, die die Mächtigen das Fürchten lehrt – dies ist ihre ganz persönliche Geschichte und die ihrer Familie. Aber es ist vor allem eine Geschichte über die Krise, die uns alle betrifft.
»Szenen aus dem Herzen« erzählt aus dem Inneren der Familie: Wie die Eltern Malena und Svante mit Gretas Asperger-Syndrom umgehen. Wie Greta erstmals vom Klimawandel hörte und seitdem nicht mehr aufhören konnte, darüber nachzudenken. Wie sie ihre kleine Schwester Beata und ihre Eltern davon überzeugt, für das Klima zu kämpfen. Wie die Eltern beschließen, nicht mehr zu fliegen und überhaupt ihre Lebensgewohnheiten grundlegend zu ändern – für das Klima und für die Zukunft.
Bis zu Gretas erstem Schulstreik im August 2018 erzählt dieses Buch, wie Greta Thunberg die wurde, die sie heute ist – Vorbild, Inspiration und Ikone des Klimaschutzes."


Soweit die Zusammenfassung von lovelybooks.de.
Über das Buch bin ich gestolpert, weil ich mich in letzter Zeit über plastikfreies Leben informiert habe und es mir deshalb bei einem Onlineshop empfohlen wurde. Ich finde es aufwühlend und sehr interessant. Emotional hat es mich auch sehr berührt, da die Familie wirklich viel mitgemacht hat. Aber ohne das alles gäbe es wohl die Umweltbewegung um Greta Thunberg und Fridays for Future nicht. Und das es dringend notwendig ist, endlich unseren Planeten und damit Lebensgrundlage zu retten, ist mir dadurch klar geworden.
Das Buch redet nichts schön, sondern bringt harte Fakten, die man einfach nicht mehr leugnen kann.


Szenen aus dem Herzen

Greta Thunberg , Svante Thunberg , Malena Ernman , Beata Ernman
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 30.04.2019
ISBN 9783103974805
Genre: Sachbücher

18,00 € 

Montag, 21. Januar 2019

Potterfieber

Im neuen Jahr habe ich mir vorgenommen, mal wieder alle Harry Potter Bände zu lesen. Und was soll ich sagen, mich hat das Potterfieber erwischt: ich bin schon bei Band 3. Es macht einfach immer noch Spaß, in diese magische Welt einzutauchen. J.K. Rowling hat sich wirklich was tolles ausgedacht. Ich habe mit ca. 18 Jahren oder so angefangen, Harry Potter zu lesen und war von Anfang an begeistert. Es ist alles so toll beschrieben, dass ich direkt selber nach Hogwarts oder in die Winkelgasse wollte. Mittlerweile ist das in Florida in der Harry Potter World ja wohl möglich.
Das schöne ist ja auch, dass es zur Zeit wieder Neues aus der Welt der Hexen und Zauberer gibt. Auch "Magische Tierwesen und wo sie zu finden sind" finde ich super.


Wie geht es euch so? Wann hat euch das Potterfieber erwischt?

Wen mögt ihr am liebsten?
Ich habe ja einige, die ich toll finde: Dumbledore, McGonagall, Hagrid und Hermine, um nur ein paar zu nennen.

Was ist eurer Meinung nach das Erfolgsgeheimnis dieser Geschichten?

Mit meinen Freundinnen plane ich mal wieder eine Lesenacht zu Band 5 "Harry Potter und der Orden des Phönix". Ich freue mich schon sehr darauf!

Schreibt doch in den Kommentar, was ihr so von Harry Potter haltet. Ich freue mich!

Liebe Grüße

Martina Donata

Montag, 17. Dezember 2018

Wieder ein Jahr vorbei

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Vieles hat sich bei mir verändert und alles bleibt im Fluss. Veränderung ist gut und ich bin immer froh, wenn ich Neues lernen kann. Ich hoffe, euch geht es auch so!

Hiermit möchte ich allen Leserinnen und Lesern für die Treue danken und euch schon mal ein wundervolles Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen.
Nutzt die Zeit die jetzt kommt für Innenschau, Rückblick und dafür, Pläne zu schmieden.
An Weihnachten kommt das Christuslicht ganz besonders stark auf die Erde - Zeit zum Auftanken.
Und dann folgen die Raunächte. Hier könnt ihr in eurem Leben und der Wohnung aufräumen und ausmisten. Räuchern ist besonders gut, es hilft, altes Loszulassen und Platz zu schaffen für Neues.
Mein Ritual wird wieder sein, dass ich aufschreibe, was ich loslassen möchte und das Blatt dann verbrenne. Außerdem gibt es ein Tierorakel, um zu sehen, welches Tier mich in der kommenden Zeit begleitet.

Eine besinnliche Zeit wünscht euch
Martina Donata

Einfach loslassen - "The Work" to go

Einfach loslassen - "The Work" to go Von "The Work" hatte ich schon gehört, ich habe sogar ein Buch von Byron Katie, es aber noch nicht gelesen. Ina Rudolph hat das Prinzip in dem kleinen Heftchen super erklärt und man kann nach dieser kurzen Einführung sofort anfangen. Die liebevoll gestalteten Karten kann man dann mitnehmen und so hat man ein "Erinnermich" um tagsüber immer mal wieder am Thema zu arbeiten. Ich finde die Box toll gemacht und eine große Hilfe. Mit "The Work" komme ich immer wieder zum Nachdenken und es hilft mir zu sehen, dass es oft nur meine Gedanken sind, die mir das Leben schwer machen.Sehr zu empfehlen für alle, die an sich arbeiten wollen

Einfach loslassen - "The Work" to go

Ina Rudolph
Buch: 40 Seiten
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag, 24.09.2018
ISBN 9783868261721
Genre: Sachbücher
16,95 € 

Sonntag, 11. November 2018

Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen

Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen
Aus der Presseinformation:
›Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen‹ ist ein Buch über Bienen, aber es ist auch ein Buch darüber, dass man Wunder in den kleinsten Dingen finden kann. Als Helen dreißig wird, fühlt sie sich nach zahllosen Umzügen völlig entwurzelt. Keine ihrer Beziehungen hat den ständigen Adressenwechsel länger als neun Monate überstanden. Zudem arbeitet sie in einem fensterlosen Großraumbüro, in dem nicht einmal eine Topfpflanze überlebt. Als ihr
eine Kolonie von Honigbienen geschenkt wird, stürzt sie sich in das Leben mit einem Bienenstock, und alles wird anders. Die Bienen geben Helen endlich ein Gefühl von Heimat.
Dieses vielschichtige Memoire einer jungen Frau, die während eines lebensverändernden Jahres zur Imkerin wird, inspiriert. Helen Jukes’ einzigartige Stimme steckt an und fasziniert.


Die Geschichte der jungen Frau war durchaus faszinierend und die Hintergründe zur Bienenhaltung sehr interessant. Sie geht auch darauf ein, wie sich das Imkern im Laufe der Geschichte verändert hat. Dass Bienen schützenswert sind und unser Überleben davon abhängt, ist ja nichts Neues. Dennoch zeigt die Autorin nochmals neue Seiten der Bienen auf, von denen ich keine Ahnung hatte. Ich musste leider wieder feststellen, dass es mir einfach nicht gefällt, wenn ein Roman in der Gegenwart geschrieben ist. Wen das aber nicht stört und die Thematik interessiert, der sollte zugreifen. Spannende Lektüre und viel Info über Bienen. Danke vielmals an den Verlag für diese neuen Einblicke!

Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen

Helen Jukes , Sofia Blind
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 08.10.2018
ISBN 9783832183639
Genre: Biografien

22,- €

»Das Gartenzimmer« von Andreas Schäfer

Die »Villa Rosen«, ein neoklassizistisches Landhaus, wird 1908 von dem noch unbekannten Architekten Max Taubert für einen Professor Adam R...